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Nach über 85 km wurden die Radler dort im Universitätsklinikum empfangen. Am 13. August ging es von Sangershausen über Bad Frankenhausen, Sondershausen und Bad Langensalza nach Gotha. In der Helios Klinik erfolgte am Samstag der Start zum 4. Tag der Tour der Hoffnung. Nach Zwischenstopps in Apolda, Naumburg und Merseburg wurde das Etappenziel nach 125 km erreicht. Beim Abschlussabend im Maritim Hotel Halle konnte die sensationelle Spendensumme von 1.405.000,- Euro verkündet werden. Die Radler wurden von Ministern, Bürgermeistern, Firmenvertretern, Bürgern und vielen Kindern empfangen.
In diesem Jahr radelten wieder Politiker, Manager, Sportler, Ärzte und idealistisch gesinnte Bürger mit. Begleitet wurden die 185 Teilnehmer von 40 Helfern mit 14 Fahrzeugen sowie von Medienvertretern. Schirmherrin war die Olympiasiegerin und 9-fache Weltmeisterin im Biathlon Petra Behle, Kapitän des Fahrerfeldes - wie seit 27 Jahren - der 4-fache Radweltmeister Klaus Peter Thaler. Die Ehrenschirmherrschaft haben in diesem Jahr die Ministerpräsidentin und die Ministerpräsidenten der Bundesländer von Thüringen, Hessen und Sachsen-Anhalt übernommen.
Ins Leben gerufen wurde die Goodwill-Radtour 1983 von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Fritz Lampert in Gießen. Seitdem treten jedes Jahr Prominente aus Politik und Wirtschaft, Kultur und Sport für die besondere Aktion in die Pedale.
Wir, das Organisationsteam der Tour, sind eine Gemeinschaft von Menschen, die sich zum Teil seit über 20 Jahren dafür engagieren und während der Tour Spenden für leukämie- und krebskranke Kinder sammeln. Das Geld - bislang insgesamt mehr als 22 Mio. Euro - kommt Cent für Cent diesen Kindern zugute; die Verwaltung der Spenden liegt allein in der Hoheit der Kämmerei der Universitätsstadt Gießen.
Die Spenden erhalten in 2010 die Kinderkliniken in Magdeburg, Erfurt, Halle, Siegen und die Justus Liebig Universität Gießen, Forschungsförderung Onkogenetisches Labor der Kinderklinik.
Sämtliche Organisationskosten für die Tour wurden von Sponsoren getragen. Zu unseren langjährigen Förderern gehören: Adam Opel GmbH, Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG Berlin, Gelita AG, HeidelbergCement AG, E.ON Energie Konzern, München, Licher Privatbrauerei, Roto Frank AG, ThyssenKrupp Stahl AG, Getränke Industrie Mittelhessen in Gießen, Klosterfrau Köln, Maritim Hotelgesellschaft Darmstadt, MLP AG, Sarstedt AG & Co. in Nümbrecht, Stadtwerke Gießen, CD Wälzholz KG in Hagen, Viessmann Werke GmbH & Co KG in Allendorf/Eder, Wagner GmbH & Co. KG in Fulda und die Merck GmbH in Darmstadt. Über Firmen hinaus werden wir von Vereinen und lokalen Gruppen unterstützt, insbesondere vom „Menschen für Kinder e.V.“ in Braunfels.
Doch was wäre die Aktion ohne die Besucher beim Start, an den Zwischenstopps und Etappenzielen. Sie trugen dazu bei, dass die „Tour der Hoffnung“ zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde.
So soll diese Tour ein Beispiel geben und Vorbild sein für ein Helfen mit Phantasie, Wille und Einsatzbereitschaft und ein besonderer Ausdruck und Beweis für den Sinn und die Wirksamkeit einer bestimmten Kultur des Miteinander und Füreinander.
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